Was wir aus 2019 SEO-mäßig gelernt haben...

veröffentlicht am: 10. Februar 2020

#1: Google setzt verstärkt auf E-A-T (Expertise, Authoritativeness und Trustworthiness)

Expertise ist gefragt, was die Inhalte einer Website anbelangt. Im Google Report "How Search algorithms work" wird explizit darauf hingewiesen, dass Content von echten Fachexperten geschrieben sein sollte, das gilt vor allem für medizinische, wirtschaftliche, politische und finanzielle Inhalte.

Zudem wird es als positiv bewertet, wenn Besucher schnell und unkompliziert herausfinden können, wer der Inhaber der Website ist. Je häufiger von externen Quellen auf die Website verwiesen wird bzw. diese mit einem bestimmten Thema assoziiert wird, desto eher zählt Google dieses Vorkommen als vertrauenswürdigen Faktor für ein gutes SEO-Ranking. Google will mit den verstärkten E-A-T-Maßnahmen somit zuverlässiger Websites zum Vorschein bringen.

#2: Visual Search Tools

Die visuellen Suchtechnologien, wie Google Lense und Bing Visual Search, stecken zwar noch in den Kinderschuhen, können aber bis dato schon bis zu 1 Billion Objekte identifizieren. Besonders bei jüngeren Nutzern (ca. 62% der 18-20 jährigen) sind diese Tools beliebt, da sie zum Herausfinden von Mode, Wegbeschreibungen, Sehenswürdigkeiten und für Übersetzungen genutzt werden können. Damit man selbst als Marke bei diesen Tools auftaucht, ist es wichtig viel Bildmaterial zu haben und diese mit ALT-tags zu versehen. Laut Google werden nun mehr Websites priorisiert, die folgende Faktoren mit sich führen: einen kompetenten Auftritt zeigen, kontinuierliche Updates ("fresher content") bereitstellen und Websites mit zentrierten Bildern im oberen Bereich der Seite.

#3: Online Videos

Die Nachfrage nach Video Content hört nicht auf und wird immer größer. Bis zu 80% der Internetnutzung soll bis 2021 nur aus Video Content bestehen. Die Nutzer (43%) möchten sogar noch mehr Videos - das zeigt sich auch weiterhin auf YouTube, welches mittlerweile als zweitgrößte Suchmaschine gilt. Um mehr Reichweite zu erzielen, ist es sinnvoll seinen YouTube-Channel zu pflegen. Denn generell haben 55% der Google Suchergebnisse mindestens ein Video dabei.

#4 Sprachsuche ist das nächste große Ding

Hier sind die Fakten: 41% nutzen eine Sprachsuche mindestens einmal am Tag. Im Vergleich zu 2008 werden Sprachsuchen heute 35x häufiger genutzt und 20% aller Suchen auf dem Smartphone werden über Sprachsteuerung getätigt.

Um somit bei Sprachsuchen als Ergebnis zu erscheinen, muss man zunächst unter die ersten drei Ranks der Google Suche geraten. Hilfreich ist es daher, in seinem Content eine Frage zu formulieren, die man auch beantwortet - da der Google Algorithmus genau nach solchen Inhalten Ausschau hält. Deswegen sind übrigens FAQ-Seiten super geeignet für SEO.

#5: Pageload ist immer noch Thema

Zeit ist alles: 53% der Nutzer finden 3 Sekunden zum Laden einer Seite zu lang und versuchen es nicht erneut. Als einen Lösungsvorschlag plant Google solche langsamen Seiten mit einer “slow”-Plakette zu versehen. Auf der anderen Seite werden schnelle Seiten mit grünem Ladebalken belohnt.

Quellen:

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