Dank Augmented Reality rothaarig in Sekunden

veröffentlicht am: 26. Februar 2020

Der Weg zur Drogerie ist manchmal unheimlich schwer und wenn man erst mal da ist, wird man vor Produktvielfalt fast erschlagen:

Oh der Lippenstift ist aber schön! Und der auch!
Ich wollte mir die Haare noch rot färben.
Oder doch lieber eine andere Farbe?
Hm, steht mir das überhaupt?

Solche Gedanken gehören bald der Vergangenheit an, denn einer der heißesten Einzelhandel-Trends des Jahres 2020 wird die Nutzung von AR-fähigen Einkaufstechnologien sein. Da die AR-Technologie bei Mobilgeräten stetig zunimmt, ist davon auszugehen, dass Entwickler, Einzelhändler und Kunden dies für sich ausbauen werden.

Mehrere Unternehmen haben sich der Nachfrage der Verbraucher nach AR-Einkäufen bereits gestellt. Sephora, Uniqlo und Lacoste haben Ausstellungsräume und Umkleidekabinen eingerichtet, die Testmöglichkeiten in Augmented-Reality-Räumen bieten. IKEA-Kunden haben Zugriff auf eine App, mit der sie mit dem Handy auf Räume zeigen und sehen können, wie verschiedene Produkte in ihren eigenen vier Wänden aussehen würden.

Besonders Make-up-, Mode- und Lifestyle-Marken profitieren von AR-Technologien: Mit Gesichtserkennung, Anpassung an örtliche Lichtverhältnisse und persönliche Beratung bieten sie dem Kunden einen erheblichen Anreiz, Produkte bequem von der Couch aus auszuprobieren. Pinterest – die wohl bekannteste virtuelle Pinwand – hat bereits im US-amerikanischen Raum die AR-Anprobe umgesetzt. So kann man die neuesten Lippenstiftfarben von Sephora, Neutrogena, NYX Professional Makeup und L’Oréal vor der Handylinse testen.

Die Farbe passt? Danach kann es direkt in den Warenkorb gehen.

Quellen:

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