Advertising in den Zeiten der Corona Krise

veröffentlicht am: 31. März 2020

Unser Leben hat sich in den vergangenen Wochen unvorstellbar verändert. Privat- und Berufsleben sind geprägt von Begegnungen mit einem unsichtbaren Gegner.

Seit der COVID-19 Verbreitung diesen März auf der gesamten Welt, verbringen wir zwangsläufig mehr Zeit online als vor den Ausgangsbeschränkungen hierzulande. Ein völlig neuartiger Zustand mit dem ein Großteil der ca. 7,79 Milliarden Menschen weltweit derzeit konfrontiert ist.

Eine vorhersehbare Umstellung findet daher momentan statt: Mehr Leute lesen online ihre Nachrichten, Social Media Apps werden häufiger genutzt, Musiker setzen auf Streaming, Home Office ist nun wünschenswert - vielleicht habt ihr ja auch schon ein Zoom Meeting mitgemacht? Die Menschen sehnen sich verständlicherweise nach Verbundenheit und Zuversicht. Die Lücke, wo man sonst jemanden zufällig beim Bäcker gesehen hat und mal kurz über den letzten Urlaub quatschen konnte, fehlt an dieser Stelle. Interessanterweise entstehen nun verstärkt solidarische Online-Communities voll gepackt mit positiven Hashtags und Motivation für jeden, der sich einbringen möchte.

Wir sind online, kommunizieren online und handeln online.
Aber wie wirkt sich dieser ganze Wandel auf den Onlinemarkt aus?

Veranstaltungen werden abgesagt, Kampagnen werden gecancelt, Kinostarts werden verschoben, und Fabriken und Firmen werden temporär eingefroren. Jetzt ist die Zeit wo sich verschärft auf die digitale Strategie konzentriert werden kann und muss.

"Now is not the time to hide and wait for things to blow over" ermutigt Grant Gudgel, Senior Vice President im Bereich Marketing bei Teads, diesen Umstand für das Digital Advertising. Mit der Verbreitung des COVID-19-Virus, brach auch eine Art Virus der wirtschaftlichen Angst für die eigene Markensicherheit aus. Dies wurde deutlich als in vielen Media-Bereichen das Budget zurückgezogen wurde. Gudgel und viele andere, wir eingeschlossen, befürworten diese Lage zum Vorteil der Werbebranche zu nutzen. Wir können unser Metier mit innovativen Ideen und hilfreichen Mehrwert der Gesellschaft bereitstellen. Kommt ihr z.B. auch zum "Keiner Kommt"-Festival von Lars Meier oder wollt ihr lieber euren Film bei QIFF, dem international online film festival, einreichen? Alles ist möglich. Die Kinobranche strengt sich auch an mit Aktionen wie #hilftdeinemkino und #zurückinskino.

Sicher ist, dass nichts sicher ist. Diese außergewöhnliche und neue Situation lässt stark davon ausgehen, dass die reale und digitale Welt nicht mehr dieselbe sein wird. Grand Gudgel ist aber frohen Mutes - warum sollte er auch nicht? "it’s often in the darkest of times that the light of human goodness and creativity shines brightest".

Wir bleiben auch einsatzbereit. Wir arbeiten weiter!
Lust auf etwas Musik während der Home Office-Arbeit? Kein Problem, hört doch mal in unsere Stay@Home Playliste rein:

Quellen:

#adtrends